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Mittwoch, 05 September 2018 08:10

Artikel: "Für einen ökologisch und ökonomisch effizienten Kohleausstieg"

Beitrag zum Kohleausstieg von Prof. Dr. Christoph Weber in der Zeitschrift „et – ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE TAGESFRAGEN“

Prof. Christoph Weber vom Lehrstuhl für Energiewirtschaft der Universität Duisburg-Essen hat in einer aktuellen Untersuchung Grundprinzipien für den Ausstieg aus der Kohleverstromung entwickelt. Er formuliert und quantifiziert einerseits ein maximales CO2-Emissionsbudget aus ökologisch-politischer Sicht und berechnet andererseits einen Mindestbetrieb, der aus Unternehmenssicht zu fordern ist. Diese „Leitplanken“ stellen Minimalanforderungen aus der jeweiligen Perspektive dar. Auf dieser Basis scheint ein Kompromiss grundsätzlich möglich zu sein. Allerdings bleibt zwischen den Leitplanken kein Platz für einen Konsens für die kommenden drei Jahre und im Zeitraum ab 2038.

Kurzfristig ist nach Einschätzung des Autors ein Verzicht auf die Durchsetzung der klimapolitischen Ziele eher angemessen, langfristig sollte umgekehrt den klimapolitischen Zielen Vorrang vor den unternehmerischen gegeben werden – allerdings mit einer finanziellen Kompensation für die Unternehmen und weiteren Fördermaßnahmen für Beschäftigte und die betroffenen Regionen. Diese unabhängig erstellte Kurzstudie ist gedacht als ein Beitrag zur Diskussion und Konsensfindung in einer strittigen, tagesaktuellen und zugleich langfristig wichtigen Fragestellung.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Die Zeitschrift „et – ENERGIEWIRTSCHAFTLICHE TAGESFRAGEN“ berichtet aktuell über Themen aus den Bereichen Energie, Umwelt und Forschung. Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie anerkannte Fachleute sichern mit ihren Beiträgen eine fundierte und sachgerechte Information.

Die Website der Zeitschrift finden Sie unter folgendem LINK.

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