Das flexible Kraftwerk der Zukunft – Techno-ökomische Analyse 

Durch den starken Zubau bei den fluktuierenden Erneuerbaren Energien (insbesondere Wind und Photovoltaik) haben sich die Randbedingungen für den Einsatz konventioneller Kraftwerke in den letzten Jahren signifikant verändert. Die Residuallast ist heutzutage sehr viel volatiler als früher. Mittelfristig werden daher - solange keine ausreichenden Speicherkapazitäten vorhanden sind - hochflexible konventionelle Kraftwerke auf Basis fossiler Energiequellen zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit benötigt. Diese hoch-flexiblen konventionellen Kraftwerke werden dabei das Rückgrat für die deutsche und europäische Stromversorgung darstellen, einen weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien partnerschaftlich unterstützen und die damit verbundene Senkung der CO2-Emissionen im Stromsektor ermöglichen.

Im Rahmen dieser Studie werden die Herausforderungen an den flexiblen Kraftwerkspark der Zukunft herausgearbeitet und ausgehend davon aktuelle Auslegungsprämissen und Zielgrößen für zukünftige Kraftwerkskonzepte identifiziert. Die Herausforderungen und Randbedingungen des zukünftigen Kraftwerksparks werden hierbei aus Energiemarktsimulationen abgeleitet. Die Ausarbeitung zukünftiger Kraftwerkskonzepte und die Bewertung der Einflüsse der einzelnen Auslegungsparameter wird im Rahmen dieser Studie mit Hilfe von Kraftwerkssimulationsmodellen vorgenommen.

Folgende Auslegungsprämissen / Auslegungsparameter werden hierbei dabei für zukünftige, höchst-flexible Neubaukonzepte im Detail technisch und ökonomisch bewertet:

-          Primärenergieträger

-          Blockgrößen

-          Flexibilität und Wirkungsgraderhöhungen im Teillastbereich

-          Integration von internen Energiespeichern

Ansprechpartner: Christian Furtwängler, Christopher Jahns, Lars Ostmeier

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