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AMAv: Hebung energetisch-ökonomisch-ökologischer Lastpotentiale industrieller Anlagen durch modellgestützte Assistenzsysteme zur Minimierung der Ausbringungsverluste

Die Eisen- und Stahlindustrie zählt zu den energieintensiven Grundstoffindustrien in Deutschland. Neben den technologischen und prozesstechnischen Herausforderungen unterliegt eine Gießerei den steigenden Anforderungen der Energiewende sowie anspruchsvollen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist eine energetisch-ökonomisch-ökologische optimierte Prozessführunginnerhalb der Metallbearbeitung zur Hebung vorhandener Lastflexibilitäten, inklusive optimiertem Materialdurchsatz und verbesserter Materialqualität. Durch die Entwicklung einer modellbasierten Prozessführung und optimierten Regelungen wird eine Verringerung des Ausschusses und damit eine Reduktion des Energieverbrauches erreicht. Dies wird ergänzt durch die Zusammenführung und Analyse von Verbrauchsdaten einzelner Prozessschritte, um vorhandenes Flexibilitätspotenzial zu quantifizieren. 

Damit die Entwicklung des neuartigen Regelungs- und Prozessführungskonzeptes für eine Vielzahl von energiewirtschaftlichen Szenarien geeignet ist, ist es ein weiteres Ziel des Projektes, Handlungsmöglichkeiten in einer sich wandelenden Energiesystemlandschaft zu identifizieren und die Auswirkungen von ausgewählten Handlungsalternativen zu analysieren.

Laufzeit: 2021 - 2024

Ansprechpartner: Dr. Benjamin Böcker, M.Sc. Cornelia Klüter, M.Sc. Fabian Fäßer-Stock

Partner:
ASINCO GmbH

Klaus Kuhn Innovation GmbH